Zum Hauptinhalt springen
zurück zum Blog

Haare in der Schwangerschaft: Traummähne oder fettiger Ansatz?

Dicht, üppig und glänzend: Das Hormon Östrogen sorgt bei manchen Schwangeren für neun Monate voller Good-Hair-Days. Östrogen bewirkt, dass sich die Wachstumsphase der Haare verlängert. In der Schwangerschaft fallen damit weniger Haare aus als üblich, was bis zu 10 Prozent mehr Haarfülle bedeutet. Nach der Schwangerschaft ist es dann aber relativ schnell vorbei mit der Zauberei: Da Östrogen in der Plazenta gebildet wird, sinkt der Hormonspiegel nach der Geburt wieder. Die Haare gehen wieder in eine Ruhephase über und es kommt kurzzeitig zu vermehrtem Haarausfall, der sich aber nach wenigen Wochen wieder legt.

 

Wie so oft ist auch die Veränderung der Haare in der Schwangerschaft individuell sehr unterschiedlich. Längst nicht jede Schwangere wird mit einer vollen, glänzenden Haarpracht verwöhnt. Manchmal erscheinen die Haare auch matt und fettiger.

Haarpflege in der Schwangerschaft

Wenn sich die Beschaffenheit Ihrer Haare kaum ändert, dann bleiben Sie ruhig bei Ihren gewohnten Pflegeprodukten. Sind Ihre Haare jedoch trockener oder fettiger, dann macht es Sinn, Ihre Pflegeroutine zu ändern.

 

Durch den verlängerten Wachstumszyklus werden die Haare älter und die Spitzen damit oft trockener – sie freuen sich darum über eine Extraportion Pflege. Verwenden Sie einen Conditioner für strapazierte Haare und gehen Sie in den Haarspitzen sparsam mit Shampoo um. Besonders pflegend und vollkommen natürlich ist eine Kur aus Oliven- oder Kokosöl.

 

Bei Haaren die schnell fetten, sollten Sie auf ein mildes Shampoo zurückgreifen und die Haare nicht zu heiß waschen – denn heißes Wasser regt die Produktion von Talk nur noch stärker an. Zum Überbrücken zwischen den Haarwäschen hilft Trockenshampoo, das den Talk zusätzlich aufsaugt.

Haare färben in der Schwangerschaft – kein Problem

Entwarnung gibt es übrigens beim Thema Haare färben und Blondieren: Entgegen der landläufigen Meinung nimmt das ungeborene Kind keinen Schaden durch die chemischen Substanzen der Haarfärbemittel. Da diese nur über die Kopfhaut aufgenommen werden, liegen sie im Organismus in viel zu geringer Konzentration vor, als dass sie das Baby schädigen könnten. Das gilt für beim Friseur verwendete Farben genau wie für Haarfarben aus der Drogerie und natürliche Färbungen wie Henna.

 

Wenn Sie komplett auf Nummer sicher gehen wollen und sich dadurch besser fühlen, können Sie natürlich in den ersten drei Monaten auf das Färben verzichten – notwendig ist das jedoch nicht. Beim Färben oder Blondieren zu Hause gelten die gleichen Empfehlungen wie für Nichtschwangere auch: Handschuhe tragen und den Raum gut durchlüften.

Das könnte Sie auch interessieren:
Körperpflege
Die Hormonumstellung in der Schwangerschaft wirkt sich auf das Gesicht aus. Hier erfahren Sie, wie sich die Haut in der Schwangerschaft verändern kann und worauf Sie bei der Pflege achten sollten.
Zum Artikel
Körperpflege
Ölmassagen in der Schwangerschaft bringen vielen Frauen Entspannung – besonders Zupfmassagen und Partnermassagen sind für Schwangere ideal.
Zum Artikel
Körperpflege
Schwangerschaftsstreifen sind eine Begleiterscheinung der Schwangerschaft, auf die viele Frauen sicher gerne verzichten würden. Hier erfahren Sie, was Sie gegen Schwangerschaftsstreifen tun können.
Zum Artikel
Körperpflege
Wechselduschen in der Schwangerschaft bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern können auch dabei helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.
Zum Artikel
Gesundheit
Wenn die Hormone in der Schwangerschaft umgestellt werden, hat das auch Auswirkungen auf die Schwangerschaft. Hier finden Sie Tipps zur richtigen Zahnpflege.
Zum Artikel
Wöchentlich alle relevanten Infos!
Handy Img

Der femix-Newsletter:

Alles rund um die richtige Ernährung bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Jetzt abonnieren!

Die besten News per E-Mail oder WhatsApp

1x pro Woche

Jederzeit kündbar

Newsletter Anmeldung: