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Veränderungen der Haut in der Schwangerschaft: So pflegen Sie Ihre Haut schön

Die hormonellen Umstellungen in der Schwangerschaft machen auch vor der Haut nicht halt – kein Wunder, sie ist schließlich unser größtes Organ und reagiert dementsprechend auf die Veränderungen. Mit der passenden Pflege können Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun.

Trockene Haut in der Schwangerschaft

Trockene, schuppige Haut während der Schwangerschaft betrifft relativ viele Frauen. Sie entsteht dadurch, dass der Körper viel Wasser im Gewebe einlagert – in den äußeren Hautschichten fehlt diese Feuchtigkeit dann allerdings. Linderung verschaffen reichhaltige Cremes, Bodylotions oder Öle, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Auch von innen kann man trockener Haut vorbeugen: Trinken Sie jeden Tag mindestens 2,5 Liter.

Pigmentflecken bei Schwangeren – Sonnenschutz kann helfen

Für eine stärkere Pigmentierung der Haut während der Schwangerschaft sorgt das Hormon MSH (melanozyten-stimulierendes Hormon). Es regt die Pigmentzellen der Haut an, Melanin zu bilden. Die Folge ist nicht nur eine intensivere Bräune – auch Pigmentflecken können vorübergehend auftreten. Sonne kann die unregelmäßigen braunen Flecken verstärken. Ein guter Sonnenschutz ist darum Pflicht. Verwenden Sie Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor – besonders im Gesicht können Sie so Pigmentflecken vorbeugen. Im Normalfall verschwinden die Pigmentierungen nach der Geburt aber auch wieder so schnell, wie sie gekommen sind.

Wenn Sie die Sonne in der Schwangerschaft meiden, aber dennoch gebräunt aussehen möchten, können Sie bedenkenlos Selbstbräuner verwenden. Diese wirken lediglich in den oberen Hautschichten und dringen nicht in den Organismus vor.

Vorsicht bei Bräunungspräparaten zum Einnehmen! Sie enthalten häufig Vitamin A, das in höheren Konzentrationen Schäden und Fehlbildungen beim Baby verursachen kann!

Enthaarung bei Schwangeren

Verzichten sollten Sie außerdem auf die Verwendung von chemischen Enthaarungscremes, deren Inhaltsstoffe über die Haut zum Baby gelangen können. Die Nassrasur mit einer sauberen Klinge macht aber in der Regel keine Probleme. Kleine Schnittwunden können allerdings wegen der stärkeren Durchblutung in der Schwangerschaft viel stärker bluten. Wachsstreifen können Sie ebenfalls anwenden, sie hinterlassen jedoch manchmal blaue Flecke.

Juckender Bauch: Das hilft

Im letzten Schwangerschaftsdrittel fängt die Haut im Bauchbereich oftmals an zu jucken, da sie durch die starke Dehnung beansprucht wird. Auch wenn es schwerfällt: Versuchen Sie, nicht zu kratzen. Die empfindliche Haut könnte sich dadurch entzünden.  Feuchtigkeitsspendende Cremes und Öle helfen, das Spannungsgefühl zu lindern. Aloe-Vera-Gel, das im Kühlschrank gelagert wurde, empfinden viele Schwangere als besonders angenehm. Achten Sie aber darauf, dass das Gel keinen Alkohol enthält, da dieser die Haut austrocknet.

Alles zu den Veränderungen der Haut im Gesicht finden Sie hier.

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