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Beim Stillen Ihres Babys können immer mal wieder kleine Probleme auftreten – und gerade Stillen mit wunden Brustwarzen ist äußerst schmerzhaft. Aber wie kann man die Brüste in der Stillzeit pflegen und was kann man gegen wunde Brustwarzen tun?

Wunde Brustwarzen beim Stillen: Das sind die Ursachen

Wunde Brustwarzen entstehen in den meisten Fällen, wenn es Probleme mit dem richtigen Anlegen des Babys gibt. Probieren Sie, die Stillposition zu wechseln. Wichtig ist außerdem, dass Ihr Baby beim Anlegen nicht nur die Brustwarze, sondern auch einen großen Teil des Vorhofs in den Mund bekommt. Wenn es mit angenehmen Stillposition nicht klappt, bekommen Sie bei Ihrer Hebamme oder einer Stillberatung kompetente Hilfe. Häufig legen sich die Probleme mit wunden Brustwarzen recht schnell, wenn Sie und Ihr Baby den richtigen Dreh beim Stillen raushaben.

Das hilft bei wunden Brustwarzen

Wunde Brustwarzen sind nicht nur unangenehm und schmerzhaft. Bei wunden Stellen und kleinen Rissen können auch Brustentzündungen oder die Soor-Erkrankung entstehen. Um Infektionen vorzubeugen, ist Hygiene zwar wichtig, auf die Nutzung von Seife sollten Sie aber möglichst verzichten. Zu intensives Reinigen reizt die empfindliche Haut und trocknet sie weiter aus.

 

Bei akuten Problemen hilft es, die Brustwarzen mit Lanolin-Salbe einzucremen. Das Woll-Fett hält die Haut geschmeidig, bewahrt die innere Feuchtigkeit und fördert die Wundheilung. Salben und Cremes, die vor dem Stillen abgewischt werden müssen, sind weniger geeignet: Das Abspülen reizt die Haut zusätzlich.

Muttermilch gegen wunde Brustwarzen

Praktisch, und besonders wohltuend und wirksam ist das Auftragen von Muttermilch auf die gereizten Brustwarzen. Verreiben Sie nach dem Stillen einige Tropfen auf den betroffenen Stellen und lassen Sie die Haut danach an der Luft trocken. Die antibakteriellen Inhaltstoffe der Milch schützen vor Infektionen.

Sanfte Massagen gegen Dehnungstreifen

Wenn Sie die Brustwarzen auslassen, können Sie Ihre Brüste selbstverständlich mit Cremes und Ölen pflegen und diese sanft einmassieren. Das macht Sinn, um die in der Schwangerschaft und Stillzeit stark gewachsenen Brüste vor Dehnungstreifen zu schützen. 

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