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In der 22. Schwangerschaftswoche ist Ihr Baby rund 27 cm und fast 400 g schwer. Abweichende Werte sind aber kein Grund zur Beunruhigung, da sich Größe und Gewicht sehr individuell entwickeln. Das Ungeborene wächst immer weiter und legt an Gewicht zu.

Um seine Lungen zu trainieren, atmet es Fruchtwasser ein und aus. Dabei kommt es häufig zu Schluckauf, da das Zwerchfell noch unreif ist und sich manchmal krampfartig zusammenzieht. Dieser häufige Schluckauf ist auch außen deutlich zu spüren und hält nach der Geburt noch rund vier Monate an.

Die Haut des Babys ist langsam nicht mehr so transparent wie am Anfang. Trotzdem lassen sich die Blutgefäße noch klar unter der Haut erkennen und das Baby kann auch mit geschlossenen Augen hell und dunkel unterscheiden. Ihr Kind ist jetzt in der Lage, Druck und Schmerzen wahrzunehmen.

Das passiert im Körper der Mutter in der Schwangerschaftswoche 22

In dieser Phase der Schwangerschaft treten bei vielen Frauen Wadenkrämpfe auf – besonders in der Nacht. Auch die Muskeln der Gebärmutter werden ab und zu hart. Ursache dafür kann ein Magnesiummangel sein. Ein weiteres häufiges Leiden sind Krampfadern und Hämorrhoiden.

Hormonell bedingt ist Ihre Haut besser durchblutet und Sie schwitzen auch häufiger. Als Vorbereitung für die Stillzeit machen sich rund um den Warzenhof Ihrer Brüste nun kleine pickelartige Erhebungen bemerkbar. Das sind die sogenannten Montgomery-Drüsen, die ein fetthaltiges Sekret absondern, um die Haut dort geschmeidig zu halten und vor Rissen zu schützen.

Tipps für die 22. Schwangerschaftswoche

  • Klinikgeburt? Ambulante Entbindung? Geburtshaus? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um zu überlegen, wo Sie gerne Ihr Baby auf die Welt bringen wollen. Nutzen Sie die Informationsangebote in den Einrichtungen in Ihrer Nähe.
  • Bei Wadenkrämpfen kann eventuell eine magnesiumreiche Ernährung helfen. Magnesium ist besonders in Vollkornprodukten, in Nüssen, grünem Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukten enthalten.
  • Besonders bei sommerlichen Temperaturen kann das Schwitzen durch den hochgekurbelten Stoffwechsel lästig sein. Hier kann luftige Kleidung helfen. Wenn Sie mehrere Kleidungsschichten nach dem Zwiebelprinzip tragen, können Sie schnell reagieren, wenn Ihnen zu heiß oder zu kalt sein sollte.
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